«Der Zugang zu den wirklich guten Tees eröffnet sich vor allem durch Respekt; in dem man sich für Sprache und Kultur interessiert und den Einheimischen mit Achtung begegnet», sagt Kaspar Lange von Länggasstee in Bern.

Er hat dafür die chinesische Sprache gelernt und sich in China ein fundiertes Teefachwissen angeeignet. Die Reisen nach China, Japan, Korea und Taiwan sowie Indien ermöglichen ihm den persönlichen Kontakt zu produzierenden Bauernfamilien, Teemeisterinnen und -meistern sowie zu erfahrenen Handelsfachleuten. Dabei will er nach eigener Aussage nicht nach neuesten Sensationen im Tee-Handel nachjagen, sondern langfristige Beziehungen zu guten Teebauern und Produzenten aufbauen.

Auf eine Tasse Tee

«Blätter, die die Welt bedeuten» – dieses Wortspiel trifft auch auf das t-Magazin aus Hamburg gleich doppelt zu. Denn es geht darin um feine Blätter: die der Pflanze Camellia Sinensis, angebaut und verarbeitet in tausenderlei Formen, um das zweitbeliebteste Getränk der Welt (nach Wasser) zuzubereiten: Tee.

Und es geht um bedrucktes Papier – um Blatt für Blatt, Seite für Seite Geschichten über die feinen Blätter der Welt. T-Magazin-Gründer Olaf Tarmas glaubt fest an eine besondere Anziehungskraft zwischen Tee-Blättern und dem bedruckten Blatt – nicht umsonst gibt es sowohl in der Teebranche als auch im Journalismus den Begriff des «Blattmachers».

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