Das Zürcher Kulturfestival «Hallo, Tod!» lädt dazu ein, dem Unausweichlichen zu begegnen, kreativ und im Austausch mit anderen.

Der Tod – gefürchtet, verdrängt, ausgeblendet … bis zuletzt. Über den Tod spricht man nicht. Zumindest nicht gern. Doch unser Dasein ist endlich, der Tod immer da. Auch wenn wir unsere Lebenserwartung in den letzten Dekaden beachtlich steigern konnten, unsere fortgeschrittene Technik den Traum vom ewigen Sein befeuert: Media vita in morte sumus. – Was schon vor 1‘000 Jahren gesungen wurde, ist noch immer wahr. Inmitten des Lebens sind wir vom Tode umfangen. Wie fragil dieses Leben ist, unseres und das der anderen, hat uns nicht zuletzt die Pandemie vor Augen geführt. Für einige mag die Vergänglichkeit schmerzhaft radikal sein, ein Affront! Andere finden den Tod (schlicht oder schrecklich) normal. Dritten ist er sogar ein Freund. Ein Trost.

Weitere Informationen zu diesem Kulturprojekt findet sich hier: «Hallo, Tod!»